stationäre Anwendungen

Blei‑Säure‑Batterien und stationäre Batterieanlagen

Blei‑Säure‑Batterien – bewährte Energiespeichertechnologie

Blei‑Säure‑Batterien gehören zu den ältesten und zugleich zuverlässigsten elektrochemischen Energiespeichern. Sie zeichnen sich durch robuste Bauweise, hohe Zyklenfestigkeit und ein attraktives Preis‑Leistungs‑Verhältnis aus. Aufgrund ihrer ausgereiften Technologie werden sie in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt – von Notstromsystemen über industrielle Energiespeicher bis hin zu Fahrzeugen. Besonders geschätzt werden sie für ihre Sicherheit, einfache Wartung und die hohe Verfügbarkeit weltweit.

Typische Merkmale:

  • Hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer

  • Gute Belastbarkeit bei hohen Strömen

  • Wirtschaftliche Anschaffungskosten

  • Hoher Recyclinggrad und etablierte Entsorgungsstrukturen

Stationäre Batterieanlagen – Energieversorgung für feste Standorte

Stationäre Batterieanlagen sind Energiespeichersysteme, die dauerhaft an einem festen Ort installiert werden. Sie dienen der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), der Netzstabilisierung, dem Lastmanagement oder der Speicherung erneuerbarer Energien. In diesem Segment kommen Blei‑Säure‑Batterien besonders häufig zum Einsatz, da sie eine stabile, kalkulierbare Leistung liefern und sich ideal für sicherheitskritische Anwendungen eignen.

Typische Einsatzbereiche:

  • Rechenzentren und Telekommunikation

  • Industrieanlagen und Produktionsstätten

  • Krankenhäuser und sicherheitsrelevante Infrastruktur

  • Energiespeicher für Photovoltaik‑ oder Windanlagen

Abgrenzung zu mobilen Batterieanlagen

Im Gegensatz zu stationären Systemen sind mobile Batterieanlagen für den flexiblen Einsatz konzipiert. Sie müssen leicht, kompakt und transportabel sein – Eigenschaften, die häufig Lithium‑basierte Technologien bevorzugen. Stationäre Anlagen hingegen profitieren von der Robustheit und Langlebigkeit der Blei‑Säure‑Technologie, da Gewicht und Volumen hier eine geringere Rolle spielen.